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Stationen

Die Versorgung unserer Patienten erfolgt nach dem Grundsatz „ambulant vor teilstationär, teilstationär vor vollstationär“. Das bedeutet, dass wir auf unseren beiden Akutstationen (Psychiatrie-Stationen 1 und 3) Menschen behandeln, die aufgrund einer akuten oder schweren Erkrankung stark beeinträchtigt sind. Hierzu zählen unter anderem akute Psychosen (wie schizophrene Störungen oder Manien), schwere Demenzen, akute Suchterkrankungen und akute Belastungsreaktionen. Für diese Patienten ist eine tagesklinische oder ambulante Behandlung zu Beginn des Therapieprozesses oft noch nicht ausreichend. Nach beginnender Stabilisierung erfolgt die Weiterbehandlung häufig in einer der Tageskliniken oder ambulant, beispielsweise bei einem niedergelassenen Facharzt für Psychiatrie, einem niedergelassenen Psychotherapeuten oder in einer der Psychiatrischen Institutsambulanzen.

Auf unserer Depressionsstation (Psychiatrie-Station 2) finden hauptsächlich Menschen Hilfe, die unter einem depressiven Syndrom leiden. Dieses ist oft durch bedrückte Stimmung und Antriebsmangel gekennzeichnet. Die Behandlung erfolgt mit psychotherapeutischem (verhaltenstherapeutischem) und medikamentösem Schwerpunkt.

Patienten mit Abhängigkeitserkrankungen (Alkohol, Drogen) werden auf unserer Suchtstation (Psychiatrie-Station 4) behandelt. Hier werden qualifizierte Entzugsbehandlungen durchgeführt. Wenn möglich wird gemeinsam mit unseren Patienten eine weiterführende Unterstützung oder Behandlung, beispielsweise eine Alkoholentwöhnungsbehandlung in einer Rehabilitationsklinik eingeleitet.

Die vollstationäre Behandlung auf den Stationen 1 bis 4 ermöglicht die Abschirmung von Reizen aus dem persönlichen Umfeld des Patienten, welche die Beschwerden zu Beginn der Therapie oft aufrecht erhalten. Zur Sicherstellung des Kontaktes zum sozialen Umfeld werden so früh wie möglich Belastungserprobungen zu Hause durchgeführt, beispielsweise am Wochenende.

Der Therapieplan, welcher entsprechend wissenschaftlicher Erkenntnisse und der Bedürfnisse unserer Patienten individuell abgestimmt wird, beinhaltet unter anderem psychotherapeutische Einzel- und Gruppenbehandlungen, medikamentöse Therapie, Ergo-, Tanz-, Bewegungs- und Musiktherapie sowie Beratung und Unterstützung durch Sozialarbeiter.

Unsere Stationen im Überblick:

Station P 1: Allgemeinpsychiatrie/Gerontopsychiatrie

Station P 2: Depressionsstation

Station P 3: Allgemeinpsychiatrie/Gerontopsychiatrie

Station P 4: Suchtstation


  14.12.2017 - 05:01 Uhr Klinikum Weimar bei Twitter     
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Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Sekretariat:
Frau Sylvia Sommer/Frau Petra Grosser 
Anmeldungen für die vollstationäre Behandlung
Tel.:          03643-571400
Fax:          03643-571402
psychiatrie@klinikum-weimar.de

zu den Sprechzeiten und Kontakten der Tageskliniken und Institutsambulanzen

 Informationsmaterial

 
 Tagesklinik 1, Weimar

 Tagesklinik 2, Weimar

 PIA, Weimar

 Tagesklinik, Apolda

 PIA, Apolda


 Tiergestuetzte Intervention

 Psychosegruppe

 Borderline-Infogruppe

 Ergotherapie im stationärem Bereich

 Yoga

 Training sozialer Kompetenzen

 DBT-Skillstraining

 Angehörigengruppe Psychose

 Wegeplan

 
  Orientierung im Haus

 Übersicht aktueller Fortbildungen
Hier erhalten Sie eine Übersicht über alle internen Fortbildungen der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Weimar.

 

2. Halbjahr 2017:

 Frühere Fortbildungen

 2016, 1. Halbjahr

 2016,2. Halbjahr

 2015, 2. Halbjahr

  2015, 1. Halbjahr

  2014, 2. Halbjahr

  2013, 2. Halbjahr

  2010-2012