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Digitale Subtraktionsangiografie (DSA)

Die Digitale Subtraktionsangiografie (DSA) ist eine Röntgenmethode zur Darstellung der Blutgefäße (Angio = Gefäß; grafie = schreiben). Dazu wird in örtlicher Betäubung Kontrastmittel über einen Katheter in das jeweils erforderliche Blutgefäß eingebracht und Röntgenaufnahmen angefertigt. So lassen sich krankhafte Veränderungen wie Gefäßeinengungen und -verschlüsse sichtbar machen.

Das erreicht man heute in vielen Fällen auch schon mit modernen nichtinvasiven bildgebenden Verfahren wie MRT und CT. Die DSA ist dann jedoch erforderlich, um diese meist arteriosklerotisch bedingten Veränderungen zu behandeln. Bereits vor ca. 30 Jahren haben Radiologen damit begonnen, enge Gefäße aufzudehnen, Gefäßverschlüsse aufzulösen und für langfristig offene Gefäße zu sorgen. So kann mittels einem auf einem Katheter aufgebrachten Ballon oder Stent (Maschendrahthülse zur Stabilisierung der Eröffnung) eine Einengung des Gefäßes beseitigt werden. Das nennt man Perkutane Transluminale Angioplastie (PTA). So werden in unserem Klinikum z.B. routinemäßig PTA`s an den Becken-Bein-Arterien und Nierenarterien durchgeführt und Bypässe mittels intravasaler Thrombolyse wieder eröffnet. Zunehmende Anwendung findet auch die Behandlung von Einengungen der hirnversorgenden Arteria carotis interna mit einem Stent.

Es ist bekannt, welche Gefäße sich zum Aufdehnen besser eignen, welche nicht und wann und wo es von vornherein besser ist zu operieren oder nur medikamentös zu behandeln. Deshalb erfolgt vor jeder Intervention eine interdisziplinäre Fallbesprechung mit den Internisten und Gefäßchirurgen, um jedem Patienten eine optimale Therapie zukommen zu lassen.


Bild: links: Gefäßverschluss vor der Untersuchung, Mitte: während der Untersuchung, rechts: selbes Gefäß nach der Untersuchung


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