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Gastroenterologie/Hepatologie (Station 4)


Oberarzt Dr. med. Roland Grimm
Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Oberärztin Susanne Binder
Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie

Visiten:
Chefarztvisite: Dienstagvormittag
Oberarztvisisten: Donnerstag-/Freitagvormittag

Unsere gastroenterologische Station verfügt über 35 Betten in modernen 1-, 2- und Dreibettzimmern. Schwerpunkte der stationären Behandlung sind komplizierte Situationen bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (z.B. Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa), akute und chronische Bauchspeicheldrüsenentzündungen, Leberkrankheiten (z.B. Leberentzündung, unklare Leberherde, Leberzirrhose), Gallenwegserkrankungen (Entzündungen, Steine der Gallenblase oder im Gallengang) sowie Blutungen im Magen-Darm-Kanal. Oft ist jedoch zunächst die Ursache der Bauchbeschwerden noch unbekannt. Daher gehört natürlich die Klärung der Ursache solcher Symptome zu unseren Hauptaufgaben.

Nicht selten nehmen wir auch erwachsene Patienten aller Altersgruppen mit plötzlich aufgetretenem (=akutem) Durchfall auf, da dieser oft zu erheblichem Flüssigkeitsverlust und starker Beeinträchtigung des Wohlbefindens führen kann. Dabei und bei einer Reihe weiterer, möglicherweise ansteckender Krankheiten müssen wir mitunter auch besondere Vorbeugemaßnahmen zum Schutz vor einer Ausbreitung der Infektion ergreifen, zu denen auch die Isolierung eines Patienten gehören kann.

Einigen typischen Untersuchungen werden Sie wahrscheinlich bei Ihrem stationären Aufenthalt bei uns begegnen: Nach der Begrüßung und Aufnahmeuntersuchung durch die Mitarbeiter des Pflegeteams und Ihre/n Stationsärztin/-arzt gehören Blutentnahme und Ultraschalluntersuchung zumeist dazu. Falls erforderlich, werden Ihnen auch endoskopische Untersuchungen vorgeschlagen (z.B. Magen- oder Darmspiegelung, siehe auch Endoskopie/gastroenterologischer Funktionsbereich). Jährlich führen wir bei etwa 50 Patienten Leberpunktionen durch, um Erkrankungen dieses lebenswichtigen Organs zu klären. Für manche Fragestellungen nutzen wir die Möglichkeiten der anderen Fachabteilungen (z.B. Darstellung der Gallenwege ohne Schlauchschlucken = MRCP, Darstellung des Darmes ohne Darmspiegelung = CT-Kolographie oder „virtuelle Koloskopie“).

Gallengangssteine können zumeist endoskopisch, ohne Operation, entfernt werden. Auch blutende Magen- und Darmgeschwüre sowie Verengungen des Magen-Darm-Trakts werden oft rein endoskopisch versorgt. Darmentzündungen behandeln wir stets in enger Abstimmung mit unseren chirurgischen Kollegen sowie Ihrem weiterbehandelnden (Haus-)arzt orientiert an den aktuellsten Leitlinien mit modernsten Medikamenten. Dabei kooperieren wir auch mit Selbsthilfeorganisationen, deren Informationsmaterialien Sie bei uns erhalten. Moderne Schmerztherapien kommen z.B. bei der akuten Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung) in Form eines PDK zum Einsatz. Die verschiedenen Erscheinungsformen schwerer Lebererkrankungen behandeln wir individuell (z.B. Ablassen von Bauchwasser = Aszitespunktion, Behandlung von Krampfadern der Speiseröhre und des Magens = Varizenligatur oder –Sklerosierung, Behandlung spezieller weiterer Komplikationen und Infektionen).

Gelegentlich nehmen wir auch Patienten zu Behandlungen im Rahmen unserer besonderen Spezialgebiete auf (Barrett-Ösophagus/HALO-Verfahren, Gallengangskarzinom/ photodynamische Therapie, Zenker-Divertikel/endoskopische Myotomie; siehe auch Endoskopie/gastroenterologischer Funktionsbereich).

Möchten Sie sich den aktuellen Film der Klinik für Innere Medizin II zum Thema Magenspiegelung ansehen, dann klicken Sie auf das angezeigte Startsymbol.


  17.06.2019 - 22:35 Uhr Klinikum Weimar bei Twitter     
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