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NONPain-Unit

Überblick der Seite:
- Therapie
- Krankheitsbilder

Auf der NONPain-Unit des Weimarer Sophien- und Hufeland-Klinikums werden Patienten mit akuten und chronischen Schmerzzuständen behandelt. Oft liegen bereits aus dem ambulanten Bereich mehrere, über einen langen Zeitraum erhobene Diagnosen von Spezialisten verschiedener Fachgebiete vor. Bei letztlich ungeklärten und/oder therapieresistenten Schmerzzuständen bietet die NONPain-Unit eine neue und vielversprechende Option, durch intensive interdisziplinäre Diagnostik und Therapie doch noch einen Behandlungserfolg zu erreichen.

Das Team der Neurologen und Orthopäden wird dabei zusätzlich unterstützt durch die Schmerzspezialisten aus der Klinik für Anästhesie, der Abteilung für Psychosomatik, dem Zentrum für Physikalische und Rehabilitative Medizin, unseren Physio- und Ergotherapeuten und nicht zuletzt durch das engagierte Pflegeteam.
Ein Team verschiedener Fachbereiche arbeitet auf der NONPain-Unit zusammen.

WIE BEHANDELN WIR DEN SCHMERZ?

Vor einer erfolgreichen Therapie steht immer die korrekte Diagnose. Gerade bei Patienten mit chronischen Schmerzen gerät diese medizinische Grundregel leicht aus dem Blick. Da chronische Schmerzen zur Ausbreitung, zum Teil sogar zur Generalisierung neigen, wird die Beantwortung der Frage nach der primären Ursache und einer optimalen Therapie tatsächlich immer schwieriger. Die NONPain-Unit bietet hier neben einer subtilen neurologisch-orthopädischen Diagnostik das gesamte schmerztherapeutische Spektrum, von der gezielten therapeutischen Intervention bis hin zur multimodalen Schmerztherapie. Moderne Therapieverfahren wie das Biofeedback und Work Hardening stehen zur Verfügung, um auch die Selbsthilfefähigkeit der Patienten nachhaltig zu stärken.

ZU DEN VON UNS ANGEWANDTEN THERAPIEVERFAHREN GEHÖREN UNTER ANDEREM:

- Medikamentöse Therapie
- Physiotherapie
- Manuelle Therapie
- Ergotherapie
- Körperliche Aktivierung
- Entspannungsübungen, Muskelrelaxation
- Biofeedback
- Work Hardening
- Multimodale Schmerztherapie
- Chiropraktik
- Immunmodulatorische Therapie (z.B. i.v. Immunglobuline)
- Neuraltherapie
- Injektionen, Infiltrationen und Umflutungen von Nervenwurzel und kleinen Wirbelgelenken
- Bandscheibenoperationen
- Bandscheibenprothesen
- Dynamische Wirbelsäulenstabilisierung
- Teilversteifungen
- Wirbelkörperersatz
- Kyphoplastie

Körperliche Belastung durch Heben eines Gegenstandes unter Anleitung einer Therapeutin

WELCHE KRANKHEITSBILDER WERDEN UNTER ANDEREM BEHANDELT?

- Rückenschmerz
- Radikulärer Schmerz
- Neuritis und Polyneuritis
- Borreliose und Neuroborreliose
- Gesichtsneuralgien
- Cluster-Kopfschmerz
- Zentraler neuropathischer Schmerz
- Zoster- und Post-Zoster-Neuralgie
- Cervicobrachialgie
- Pseudoradikulärer Schmerz
- Schmerz nach Rückenmarksverletzung
- Syringomyelie
- Cauda-Syndrom
- Conus-Syndrom
- Plexusneuritis brachialis
- Plexusneuritis lumbosacralis
- Schmerz nach Amputation
- CRPS
- Schmerzhafte Polyneuropathie
    - diabetisch
    - toxisch (medikamentös, ethyltoxisch, etc.)
    - entzündlich (CIDP, CIAP, MADSAM, etc.)
    - vaskulitisch (Multiplex-Typ)
- Tarsaltunnelsyndrom
- Morton-Neuralgie
- Jogger’s foot
- Baxter-Neuralgie (Fersenschmerz)
- Meralgia paraesthetica
- CTS, SUS
- Thoracic-outlet-Syndrom
- Piriformis-Syndrom
- Pudendus-Neuralgie
- SUNCT-Syndrom
- Chronisch paroxysmale Hemicranie
- Hemicrania continua
- Chronischer Kopfschmerz / Migräne

Hier können Sie den Film der Station sehen.


  15.12.2018 - 21:31 Uhr Klinikum Weimar bei Twitter     
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Die Station NP-U befindet sich im Haus A, Ebene 1

Tel. 03643 / 57-1346
npu@klinikum-weimar.de

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