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Geriatrie in Weimar

Chefarzt: Dr. med. Henning Ronald Gockel M.A.

Für wen sind wir da?
Altersmedizin oder Geriatrie ist das medizinische Fachgebiet, das sich auf die Behandlung älterer Patienten und ihre besonderen Probleme spezialisiert hat. In unserer Weimarer Klinik für Geriatrie werden Patienten behandelt, bei denen in der Regel mehrere Gesundheitsstörungen gleichzeitig vorliegen. Geriatrie begrenzt sich folglich nicht auf organzentrierte Medizin, sondern bietet eine ganzheitliche Therapie mit dem Ziel, die Lebensqualität zu verbessern und größtmögliche Selbständigkeit zu erhalten. Hierfür arbeiten im geriatrischen Team zahlreiche Berufsgruppen zusammen – darunter Ärzte, Pflegepersonal, Physio- und Ergotherapeuten, Logopädie, physikalische Therapie, Sozialdienst, Psychologie, Pflegeüberleitung, Ernährungsberatung und Seelsorge.

Behandlungsschwerpunkte
Die Patienten erhalten ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Therapiekonzept. Ziel ist es, die Mobilität, die Selbstständigkeit und den Lebenskomfort des Einzelnen zu verbessern. Entsprechend der persönlichen Situation erstellen wir auf der Grundlage unseres (sogenannten) geriatrischen Assessments einen Behandlungsplan für jeden einzelnen Patienten. Dieser kann unter anderem enthalten
• ärztliche Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen einschließlich Optimierung der Medikation
• Physiotherapie – z. B. frührehabilitative Behandlung zur Verbesserung der Mobilität sowie von Kraft und Ausdauer
• Ergotherapie – z. B. zur Verbesserung der Aktivitäten des täglichen Lebens und kognitiver Funktionen
• Logopädie – z. B. zur Verbesserung von Schluckstörungen sowie Sprach- bzw. Sprechstörungen
• Ernährungstherapie – z. B. zur Verbesserung bei Mangelernährung im Alter
Als größtes christliches Krankenhaus in Thüringen können wir auf Wunsch auch die Krankenhausseelsorge einbeziehen und seelsorgerische Besuche und Gespräche anbieten.

Häufige Gründe für eine Einweisung
Am häufigsten werden Patienten mit einem Alter über 70 Jahren zu uns eingewiesen mit
• Problemen der Mobilität bis hin zu wiederholten Stürzen, die das bisher gewohnte selbständige Leben erschweren oder nicht mehr zulassen
• verschiedenen Erkrankungen innerer Organe (z. B. von Herz, Lungen, Nieren, Stoffwechselkrankheiten), die einzeln oder in Kombination die
   selbständige Lebensführung zunehmend beeinträchtigen
• verschiedenen Erkrankungen von Muskeln, Knochen und Gelenken, die die Mobilität erheblich einschränken
• zunehmender Mangelernährung oder Gebrechlichkeit
• Demenzerscheinungen, die die bisherige Versorgungssituation gefährden

Die Station
verfügt über 35 Betten. Nicht immer ist eine stationäre Betreuung im Haus rund um die Uhr notwendig. Daher verfügt unsere Klinik zusätzlich über insgesamt 10 tagesklinische Plätze. Hier können Patienten, die nachts und am Wochenende nicht oder nicht mehr auf die Behandlung im Krankenhaus angewiesen sind, eine gezielte Behandlung durch unser Team erfahren und damit weitere Fortschritte erreichen.

Wie kann eine Aufnahme erfolgen?
Aufnahme kann durch Ihren Hausarzt oder einen niedergelassenen Facharzt (z. B. Hausarzt, Internist) veranlasst werden. Eine Terminvereinbarung erfolgt idealerweise telefonisch über unser Sekretariat: 03643 / 57 3300).
Bei akuten Fällen ist eine stationäre Aufnahme über den ärztlichen Notdienst sowie über die Rettungsstelle unseres Klinikums jederzeit möglich. Hier stehen Ihnen Ärzte 24 Stunden am Tag zur Verfügung (Rettungsstelle 03643 / 57 1000).


  10.12.2018 - 03:44 Uhr Klinikum Weimar bei Twitter     
 Ansprechpartner

Klinik für Geriatrie

Chefarzt Dr. med. Henning Gockel M.A.
Tel. 03643/57 33 50
h.gockel@klinikum-weimar.de

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